ROMY SCHNEIDER Filme. Rolle. Leben Karin Moser (Hg.)

Romy Schneider wird als Star dreier Nationen gefeiert. In Österreich und Deutschland immer noch als Sissi verehrt, wurde sie in Frankreich zur größten Schauspielerin des 20. Jahrhunderts gekürt. In über 60 Film- und Fernseharbeiten hat Rosemarie Albach (so ihr bürgerlicher Name) sich immer wieder selbst neu erfunden. Langsam, aber konsequent emanzipierte sie sich von der Rolle der ewigen Prinzessin – das Jungmädchenidol der Nachkriegsära mutierte zur erotisch kühlen und selbstbewussten Frau. Grenzüberschreitungen standen von nun an im Zentrum ihres Schaffens. Sie trat als Femme fatale, arglos Liebende, Prostituierte, Mörderin, inzestuöse Mutter oder politische Aktivistin in Erscheinung. Dabei drehte sie mit einigen der bedeutendsten Regisseuren ihrer Zeit: Luchino Visconti, Orson Welles, Otto Preminger, Claude Chabrol, Andrzej Zuwalski oder Claude Sautet. Die beinahe unauflöslich erscheinende Verbindung zwischen dem Privatmensch Romy Schneider und der Leinwandpersona wird im vorliegenden Band kritisch reflektiert und in Kontext zu gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen gestellt. Im Mittelpunkt von ROMY SCHNEIDER. Film. Rolle. Leben. steht die Analyse ihrer Filmarbeit, das Werk einer europäischen Ausnahmekünstlerin, welches jenseits aller nationalen Zuschreibungen und Vereinnahmungen bis heute zu faszinieren vermag. 360 Seiten, zahlreiche Abbildungen ISBN-13 978-3-902531-64-3

Artikelnummer:474
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