Velden 1977: Die ersten österreichischen Filmtage

Wozu also »Österreichische Filmtage«? Dass der Zustand der heimischen Filmwirtschaft seit langem desolat ist, weiß mittlerweile jeder. International ist Österreich als Filmland nicht mehr existent. Aber, es war es einmal und es könnte es wieder sein, gewisse Anzeichen berechtigen zu dieser Hoffnung. Eine neue Generation ist herangewachsen, die sich nicht mehr zufrieden gibt mit halbherzigen, hausbackenen und vorgestrigen Rezepten in Bezug auf Filmkultur und Filmwirtschaft. Sie will endlich ihre eigenen Vorstellungen realisieren.   So heißt es im Vorwort der Publikation zu den 1. ÖSTERREICHISCHEN FILMTAGEN IN VELDEN von 29. September bis 2. Oktober 1977, veranstaltet vom Syndikat der Filmschaffenden Österreichs. Heute, 40 Jahre später, prosperiert der österreichische Film wie eh und je, reüssiert auf zahlreichen Festivals und genießt international den besten Ruf.   Begleitend zu einer Filmschau im METRO Kinokulturhaus, die wesentliche Protagonisten und programmatische Linien dieses ersten nationalen Schulterschlusses von Filmschaffenden rekonstruiert, spürt diese Publikation anhand von Gesprächen und Archivmaterial der Stimmung und den Bedingungen nach, unter denen dieser stattfand.

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