Programmschiene

Cinema Sessions: Alice Guy - Filmpionierin

ALICE GUY – FIMPIONIERIN

CINEMA SESSIONS 18. BIS 30. MÄRZ 2016


S
ie begann gleichzeitig mit Georges Méliès und den Brüdern Lumiére Filme zu machen, aber bis heute ist Alice Guy (1873–1968) sogar Fachleuten weitgehend unbekannt. Forschung und Archive haben inzwischen einige ihrer mehr als tausend großteils verschollenen Werke identifiziert und restauriert. Nach New York, Paris, Bologna und Frankfurt wird jetzt auch in Wien erstmals eine Auswahl aus der Filmarbeit dieser Pionierin gezeigt.

Erste unter Gleichen

Alice Guy trat Ende 1895 als Sekretärin von Léon Gaumont in das Comptoire Général de Photographie in Paris ein und unterstützte ihren Chef wenige Monate später bei der Übernahme der Firma. Das war der Beginn der Gaumont-Filmproduktion, in der Alice Guy von Anfang an eine entscheidende Rolle als Regisseurin und Produktionsleiterin spielen sollte. 1907 begleitete sie ihren Ehemann Herbert Blaché in die USA und gründete dort ihre eigene Produktionsfirma Solax (1910–14). 1920 entstand ihr letzter Film. Ihre Autobiographie d‘une pionnière du cinéma 1873–1968 (Autobiographie einer Filmpionierin 1873–1968) erschien 1976 posthum und wurde von der Association Musidora herausgegeben.

In sechs Kurzfilmprogrammen stellen wir die Arbeiten von Alice Guy in den Kontext des frühen Kinos und verfolgen die Entstehung und Entfaltung einer Vielzahl an Genres – von Féerien, Ansichten, Tanzstücken über Komödien bis hin zu sozialen Dramen.

Die Programme werden von den Kuratorinnen Karola Gramann und Heide Schlüpmann (Kinothek Asta Nielsen, Frankfurt am Main) vorgestellt.

Kinothek AstaNielsen Kopie

Mit Live-Musik von:

Soia, jazzoide NeoSoul- und TripHop-Sängerin aus Wien, deren musikalische Einflüsse irgendwo bei Billie Holiday anfangen und bei Massive Attack noch lange nicht enden. Ihr Debütalbum Mood Swings erschien 2013 in Philadelphia, ein neues Album mit Produzenten Mez erscheint dieses Jahr.

Richard Eigner bewegt sich als Komponist, Klangkünstler und Schlagwerker an der Schnittstelle zwischen experimenteller akustischer Musik und digitalen Klanginstallationen. Mit dem Ensemble Ritornell ist er immer wieder auf internationalen Musikfestivals vertreten.

In Kooperation mit

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und unserem Medienpartner

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