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DER TEUFELSREPORTER
In der Redaktion des Berliner »Rapid Journal« folgen die Augen des Reporters Eddie Polo gespannt den Buchstaben des eingehenden Telegramms: »Hamburg. Pensionat Lourdier aus New York mit 13 Millionärstöchtern auf Europareise hier gelandet. Fahren D-Zug Berlin weiter.« Einen Augenblick später hängt er bereits am offenen Wagen der Damen, die sich zu einer Stadtrundfahrt entschieden haben und schon in der nächsten Szene einer Entführung zum Opfer fallen. 1929 war der umtriebige Billy Wilder in der pulsierenden deutschen Hauptstadt bereits als gewiefter Reporter stadtbekannt. Mit dem Drehbuch zu DER TEUFELSREPORTER gelang dem 23-Jährigen ein fulminanter Einstieg in die Filmbranche. Die Handlung, die narrative Qualität der Bilder, der Spannungsaufbau, die Montage und das originelle Spiel mit der Inszenierung einer wilden Verfolgungsjagd erinnern Cineasten unwillkürlich an das Werk Alfred Hitchcocks.
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(aka IM NEBEL DER GROSSSTADT) D 1929 REGIE: Ernst Laemmle BUCH: Billy Wilder KAMERA: Charles Stumar BAUTEN: Gustav A. Knauer, Willy Schiller PRODUKTION: Universal, Berlin DARSTELLER: Eddie Polo, Maria Forescu, Gritta Ley, Robert Garrison, Fred Grosser, Billy Wilder UA: 19.7.1929, Hamburg LÄNGE: 65 Minuten FORMAT: 35 mm, s/w, stumm mit franz. Zwischentiteln und dt. Simultanübersetzung Eintritt frei für Filmarchiv Austria Mitglieder. Um Anmeldung wird gebeten unter 01/216 13 00. |
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In der Redaktion des Berliner »Rapid Journal« folgen die Augen des Reporters Eddie Polo gespannt den Buchstaben des eingehenden Telegramms: »Hamburg. Pensionat Lourdier aus New York mit 13 Millionärstöchtern auf Europareise hier gelandet. Fahren D-Zug Berlin weiter.« Einen Augenblick später hängt er bereits am offenen Wagen der Damen, die sich zu einer Stadtrundfahrt entschieden haben und schon in der nächsten Szene einer Entführung zum Opfer fallen. 1929 war der umtriebige Billy Wilder in der pulsierenden deutschen Hauptstadt bereits als gewiefter Reporter stadtbekannt. Mit dem Drehbuch zu DER TEUFELSREPORTER gelang dem 23-Jährigen ein fulminanter Einstieg in die Filmbranche. Die Handlung, die narrative Qualität der Bilder, der Spannungsaufbau, die Montage und das originelle Spiel mit der Inszenierung einer wilden Verfolgungsjagd erinnern Cineasten unwillkürlich an das Werk Alfred Hitchcocks.











