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PASAZERKA/DIE PASSAGIERIN
Wenige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erkennt eine ehemalige deutsche SS-Aufseherin eine von ihr im Konzentrationslager gepeinigte Frau. Was bedeutet diese Begegnung? Woran erinnert sich die SS-Aufseherin und woran will sie sich erinnern? Die Rückerinnerungen entwerfen ein oftmals verdrängtes Bild der Lagerrealitäten und fragen nach individueller Schuld und Verantwortung. Der Regisseur Andrzej Munk verstarb bei den Dreharbeiten. Der Film ist ein einzigartiges filmisches Fragment, das durch Munks Kollegen mit starkem Einfühlungsvermögen vervollständigt wurde.Die Retrospektive des Bundesministeriums des Innern in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, kuratiert von Univ.-Prof. Frank Stern, zeigt weniger bekannte oder heute nur selten vorgeführte Spielfilme, in denen das Erleben und die Erinnerung derjenigen wach gehalten werden, die widerstanden, Solidarität übten und ihre Menschlichkeit auch unter den terroristischen Bedingungen der Konzentrationslager aufrechterhielten. Die Spielfilme werden durch eine kurze Einführung eingeleitet, Diskussion nach jeder Vorführung. Der Eintritt ist frei, um rechtzeitige Reservierung wird gebeten. |
Dienstag, 13.1.2009, 19:30 PL 1963 REGIE: Andrzej Munk, Witold Lesiewicz (Fertigstellung) BUCH: Andrzej Munk, Witold Lesiewicz nach einem Roman von Z. Posmysz KAMERA: Krzysztof Winiewicz MUSIK: Tadeusz Baird DARSTELLER: Aleksandra Slaska, Anna Ciepielewska, Marsk Walewseski, Irena Malkiewicz, Janusz Bylczynski, Jan Krecmar PRODUKTION: Kamera/Film Polski LÄNGE: 60 Minuten FORMAT: 35 mm, s/w Eintritt frei, um rechtzeitige Anmeldung unter 01 531 263 867 oder bmi-IV-7@bmi.gv.at wird gebeten. |
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Wenige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erkennt eine ehemalige deutsche SS-Aufseherin eine von ihr im Konzentrationslager gepeinigte Frau. Was bedeutet diese Begegnung? Woran erinnert sich die SS-Aufseherin und woran will sie sich erinnern? Die Rückerinnerungen entwerfen ein oftmals verdrängtes Bild der Lagerrealitäten und fragen nach individueller Schuld und Verantwortung. Der Regisseur Andrzej Munk verstarb bei den Dreharbeiten. Der Film ist ein einzigartiges filmisches Fragment, das durch Munks Kollegen mit starkem Einfühlungsvermögen vervollständigt wurde.










