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THE RED DANUBE / SCHICKSAL IN WIEN
Wien, kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges: Colonel Nicobar wird von Rom in die viergeteilte Metropole überstellt, dort einer Stelle zugeteilt, die den Sowjets bei der Repatriierung ihrer im britischen Sektor lebenden Bürger helfen soll – von denen die meisten nicht wieder zurück in die SU wollen, wo auf sie wenig mehr zu warten scheint als Gulags und Exekutionskommandos. Nach und nach findet Nicobar heraus, dass die Ängste dieser Menschen durchaus berechtigt sind … Ein nur selten zu sehender, vergleichsweise ungewöhnlicher Klassiker der Kalten-Kriegs-Agitation, der mehr an humanitären Missständen und ethischen Konflikten generellerer Natur interessiert ist als am geistesschlichten Kommunistenklatschen: Statt Rotenhysterie gibts theologische Dispute, statt einer Sensationspresse-Ästhetik die ganze Wucht und Eleganz des MGM-Studiohandwerks unter der Leitung eines Musical-Meisters. Will sagen: Propaganda, die es sich nicht leicht macht. (om)
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MO 26.1., 20:30 | FR 30.1., 18:15 USA 1949 REGIE: George Sidney BUCH: Arthur Wimperis, Gina Kaus nach dem Roman Vespers in Vienna von Bruce Marshall KAMERA: Charles Rosher MUSIK: Miklós Rózsa DARSTELLER: Walter Pidgeon, Ethel Barrymore, Peter Lawford, Angela Lansbury, Francis L. Sullivan, Tito Vuolo, Janet Leigh, Louis Calhern, Melville Cooper PRODUKTION: MGM LÄNGE: 119 Minuten FORMAT: 35 mm, s/w Englische Originalfassung |
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Wien, kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges: Colonel Nicobar wird von Rom in die viergeteilte Metropole überstellt, dort einer Stelle zugeteilt, die den Sowjets bei der Repatriierung ihrer im britischen Sektor lebenden Bürger helfen soll – von denen die meisten nicht wieder zurück in die SU wollen, wo auf sie wenig mehr zu warten scheint als Gulags und Exekutionskommandos. Nach und nach findet Nicobar heraus, dass die Ängste dieser Menschen durchaus berechtigt sind … Ein nur selten zu sehender, vergleichsweise ungewöhnlicher Klassiker der Kalten-Kriegs-Agitation, der mehr an humanitären Missständen und ethischen Konflikten generellerer Natur interessiert ist als am geistesschlichten Kommunistenklatschen: Statt Rotenhysterie gibts theologische Dispute, statt einer Sensationspresse-Ästhetik die ganze Wucht und Eleganz des MGM-Studiohandwerks unter der Leitung eines Musical-Meisters. Will sagen: Propaganda, die es sich nicht leicht macht. (om)











