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DIE VERWUNDBAREN
»Die Figuren meines Films sind authentisch; ich habe nur den Konflikt etwas verschärft, weil jede künstlerische Aussage einer Umwandlung der Realität bedarf. In meinem Film, der in Wien spielt, ist die Stadt mehr als nur eine Kulisse, in der ein Thema von beklemmender Aktualität abgehandelt wird, sie ist ein Mitwirkender, ein Teil, eine ›Ursache‹«, so Leo Tichat über seinen einzigen Kinospielfilm, der seinerzeit nur in einer grotesk entstellten Version unter dem Titel ENGEL DER LUST in die anrüchigeren Kinos kam. Erzählt wird von einer jeunesse dorée ohne Gott, aber mit vagen Sehnsüchten: Timo, der Leitwolf-Dandy, steigt der gutbürgerlichen Lilly nach, weil seine vampige Ex ihn nicht mehr will, während sich Julian in Axel verliebt, der sich aber nur für dessen Stiefmutter Elisabeth interessiert. Vielleicht das einzige Austro-Nouvelle Vague-Werkstück. (om)
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FR 20.2., 20:30 | SO 24.2., 20:30 A 1967 REGIE, BUCH: Leo Tichat KAMERA: Alex Puluj MUSIK: Erich Kleinschuster DARSTELLER: Kim Dimon, Christiane Prober, Frank Debray, Johanna Fürst, Herbert Fux, Leo Tichat PRODUKTION: Neton-Film LÄNGE: 76 Minuten FORMAT: 35 mm, s/w |
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»Die Figuren meines Films sind authentisch; ich habe nur den Konflikt etwas verschärft, weil jede künstlerische Aussage einer Umwandlung der Realität bedarf. In meinem Film, der in Wien spielt, ist die Stadt mehr als nur eine Kulisse, in der ein Thema von beklemmender Aktualität abgehandelt wird, sie ist ein Mitwirkender, ein Teil, eine ›Ursache‹«, so Leo Tichat über seinen einzigen Kinospielfilm, der seinerzeit nur in einer grotesk entstellten Version unter dem Titel ENGEL DER LUST in die anrüchigeren Kinos kam. Erzählt wird von einer 










