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ORLAC’S HÄNDE
ORLAC’S HÄNDE ist der (heimliche) Horrorklassiker des österreichischen Stummfilms. In diesem Meisterwerk des CALIGARI-Regisseurs Robert Wiene finden sich nicht nur Spuren des expressionistischen Films wieder, sondern auch grundlegende Elemente des Kinos selbst: Bewegung, Beschleunigung, Sensation. Der Pianist Orlac verliert bei einem Unfall seine Hände, die in einer auf das klassische Horrorgenre vorausweisenden Inszenierung durch diejenigen des vermeintlichen Mörders Vasseur ersetzt werden. Orlac, der sich nach und nach von den shakespearesk blutbefleckten/unbefleckten Händen übermannt und traumatisiert sieht, und seine Frau Yvonne sind dabei aber nur Spielfiguren des eigentlichen Verbrechers, des überaus gerissenen und skrupellosen Nera. – Wienes gleichermaßen beeindruckender wie verstörender Film ist ein Horrorfilm, der mit den Themen von Kontrollverlust und Rückgewinnung der realitätsbildenden Deutungshoheit spielt. (Thomas Ballhausen)
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A 1924 REGIE: Robert Wiene BUCH: Ludwig Nerz, Robert Wiene nach dem Roman Les Mains d’Orlac von Maurice Renard KAMERA: Hans Androschin, Günther Krampf PRODUKTION: Pan-Film AG DARSTELLER: Conrad Veidt, Alexandra Sorina, Fritz Kortner, Fritz Straßny, Paul Askonas, Carmen Cartellieri LÄNGE: 110 Minuten FORMAT: 35 mm, s/w, stumm Stummfilm mit Live-Musikbegleitung von Gerhard Gruber, Peter Rosmanith und Adula Ibn Quadr |
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ORLAC’S HÄNDE ist der (heimliche) Horrorklassiker des österreichischen Stummfilms. In diesem Meisterwerk des CALIGARI-Regisseurs Robert Wiene finden sich nicht nur Spuren des expressionistischen Films wieder, sondern auch grundlegende Elemente des Kinos selbst: Bewegung, Beschleunigung, Sensation. Der Pianist Orlac verliert bei einem Unfall seine Hände, die in einer auf das klassische Horrorgenre vorausweisenden Inszenierung durch diejenigen des vermeintlichen Mörders Vasseur ersetzt werden. Orlac, der sich nach und nach von den shakespearesk blutbefleckten/unbefleckten Händen übermannt und traumatisiert sieht, und seine Frau Yvonne sind dabei aber nur Spielfiguren des eigentlichen Verbrechers, des überaus gerissenen und skrupellosen Nera. – Wienes gleichermaßen beeindruckender wie verstörender Film ist ein Horrorfilm, der mit den Themen von Kontrollverlust und Rückgewinnung der realitätsbildenden Deutungshoheit spielt. (Thomas Ballhausen)











