Inter:Cult - FilmfestivalFrauen und Zivilgesellschaft in Mittel- und Südosteuropa Filmschau 3. bis 9. Juni 2010, Metro Kino Das von fran:cultures und dem Filmarchiv Austria getragene Festival Inter:Cult thematisiert mit seinem diesjährigen Programm filmische Weiblichkeitsentwürfe »östlich der Mitte«. Kritische Reflexion gesellschaftlicher Bedingungen, die Etablierung von Dialogmöglichkeiten und Filmvergnügen der außergewöhnlichen Art sind die Pfeiler dieses einzigartigen, zutiefst europäischen Projekts. Ganz einer Agenda zivilgesellschaftlicher Tugenden verschrieben, steht das Inter:Cult-Festival für einen Gegenentwurf, für eine Option der Verdeutlichung, also für das Unterstreichen des Mediums Film als lingua franca, als verbindendes und dialogstiftendes Schmiermittel. Eine Begegnung der Kulturen soll stattfinden und wird möglich gemacht, wenn in der diesjährigen Zusammenstellung Lebensentwürfe von Weiblichkeit auf die Leinwand gebracht werden. Bewusst werden die unterschiedlichsten, nicht immer freiwillig eingenommenen Rollen der Frau zum zentralen Bezugspunkt, zum Startfeld, um einander grenzüberschreitend mit Toleranz und Interesse auf Augenhöhe zu begegnen. Im Gedanken der geplanten Auswahl liegt ja eine europäische Idee begründet, fand doch 1898 in Monaco das erste Filmfestival statt, begann damit die Einladung zum Sehen im zumeist auch nicht wiederholbaren Rahmen. Die Einzelfilme verändern und vertiefen im Kontext des Gesamtprogramms ihre Relationen, ihre Wertigkeiten. Aktuelle Fragen können neu formuliert werden, Bilder wirken wie Briefe an Adressaten in aller Welt. Eine Kooperation von fran:cultures und Filmarchiv Austria. |
|||












