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D 1933, 76 min, s/w, OF, 35mm

11.04.2017, 18:00 | 26.04.2017, 20:15 |

vergangene Retrospektiven Von Caligari zu Hitler

ANNA UND ELISABETH

REGIE Frank Wysbar | BUCH Gina Fink, Frank Wysbar | KAMERA Franz Weihmayr | MUSIK Paul Dessau | MIT Dorothea Wieck, Hertha Thiele, Mathias Wieman, Maria Wank, Carl Balhaus, Willy Kaiser-Heyl, Dorothea Thiess

Ein als »Heilige« verehrtes Bauernmädchen wird von einer schwer erkrankten Gutsherrin zu sich geholt, weil ihr übernatürliche Heilkräfte nachgesagt werden. Die Gutsherrin gesundet tatsächlich und steigert sich in einen religiösen Wahn. Kracauer lobte Wysbars mystizistischen Film als »ausgezeichnete psychologische Studie«, der es gelinge, den »Fanatismus zwischen der Landbevölkerung und dem Skeptizismus des Pfarrers« herauszustellen und »die wirkliche Natur der Heilung« zu zeigen, »die nämlich weniger der Intervention eines Heilenden bedarf als einer übertriebenen Sensibilität der Kranken.« (Stefan Drößler)

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