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D 1931, 88 min, s/w, OF, 35mm

24.04.2017, 19:00 |

Von Caligari zu Hitler

BERLIN-ALEXANDERPLATZ

REGIE Phil Jutzi | BUCH Alfred Döblin, Hans Wilhelm, nach dem gleichnamigen Roman von Alfred Döblin | KAMERA Nicolas Farkas | MIT Heinrich George, Maria Bard, Margarete Schlegel, Bernhard Minetti, Käthe Haack, Paul Kemp, Hans Deppe, Heinrich Gretler

BERLIN-ALEXANDERPLATZ ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Alfred Döblin aus dem Jahr 1929. Buch und Film setzten den Straßen und Plätzen rund um den Alexanderplatz, vor allem dem angrenzenden Scheunenviertel mit seiner verarmten, Jiddisch sprechenden Bevölkerung, den Kneipen und Destillen, den Kleinkriminellen, ausgenutzten Frauen und der desillusionierten Unterschicht, aber auch jenen, die hofften, sich aus dem Dunkel der Armut zu befreien, ein literarisches Denkmal. Der Film steht in der Tradition des proletarischen Kinos mit eindeutiger Kritik an den herrschenden Verhältnissen und erzählt in beeindruckenden Bildern und packend vertont die Geschichte des Ex-Sträflings Franz Biberkopf auf seinem Versuchsweg in ein geregeltes Leben. (Frank Stern)

Mit einer Einführung von Klaus Davidowicz und Frank Stern.

Parallel zur Retrospektive Von Caligari zu Hitler findet im Rahmen einer Kooperation mit dem Institut für Judaistik und dem Institut für Zeitgeschichte – Schwerpunkt Visuelle Zeit- und Kulturgeschichte die interdisziplinäre Vorlesung »Unterhaltung und Propaganda« von Klaus Davidowicz und Frank Stern statt.

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