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D 1925, 113 min, s/w, dt. ZT, DCP

30.03.2017, 18:45 |

Von Caligari zu Hitler

DIE VERRUFENEN

REGIE Gerhard Lamprecht | BUCH Luise Heilborn-Körbitz, Gerhard Lamprecht | KAMERA Karl Hasselmann | MUSIK Donald Sosin | MIT Bernhard Goetzke, Paul Bildt, Margarete Kupfer, Aud Egede-Nissen, Arthur Bergen, Eduard Rothauser

Basierend auf Zeichnungen des Malers Heinrich Zille, der Figuren der Berliner Arbeiterviertel porträtierte, erzählt der Film von einem aus dem Gefängnis entlassenen Ingenieur, der bei einem Straßenmädchen Rückhalt findet. Kracauer kritisiert, dass der Film für den »ausgewählten Arbeiter (der nicht einmal jener Klasse zugehört)« ein Happy End bereithält: »Vielleicht sind die Klassenschranken doch durchlässig, will der Film sagen, und die vorgetäuschte Offenheit, mit der er die Zwangslage der unteren Schichten bloßlegt, dient nur dazu, den Tagtraum gesellschaftlicher Erlösung noch zu bestärken.« (Stefan Drößler)

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