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BRD 1971, 79 min, Farbe, dF, DCP

12.01.2017, 19:30 | 28.01.2017, 16:30 |

vergangene Retrospektiven Werner Herzog

FATA MORGANA

REGIE Werner Herzog | BUCH Werner Herzog | KAMERA Jörg Schmidt-Reitwein | MIT Wolfgang von Ungern-Sternberg, James William Gledhill, Eugen des Montagnes, Lotte Eisner (Erzählerin)

Ende der 1960er-Jahre entsteht einer der eigentümlichsten Filme Werner Herzogs. Selbst erst Mitte Zwanzig, bricht er, motiviert durch den Erfolg seines Erstlingsfilms LEBENSZEICHEN (1968) mit einer – wie er sagt – »enteigneten Kamera« und drei Freunden nach Nordafrika auf, um einen Science-Fiction-Film zu drehen. Erzählt, oder besser: gezeigt werden soll die Geschichte von außerirdischen Astronauten, die aus einer fernen Galaxie auf die Erde kommen und dort auf merkwürdige Bilder der Zivilisation stoßen. Im Verlauf der Dreharbeiten und später im Studio wird dieses narrative Korsett jedoch wieder fallen gelassen. Die Bilder, die Herzog aus Afrika sowie von der Insel Lanzarote mitbringt, sind hinreichend exotisch, um selbst dem irdischen Filmzuschauer den Eindruck von einer außerirdischen Perspektive zu vermitteln. (Stefan Höltgen)

MI 12.1.: In Anwesenheit von Werner Herzog, anschließend Bühnengespräch mit dem Regisseur und Viennale-Direktor Hans Hurch.

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