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06.05.2017, 15:00 | 14.05.2017, 18:30 |

vergangene Retrospektiven Germaine Dulac

HARA-KIRI

Marie-Louise Iribe/Henri Debain, F 1928
BUCH Pierre Lestringuez | KAMERA Maurice Forster, Georges Asselin | MIT Marie-Louise Iribe, Constant Rémy, Szi-Yen Liao
120 min | s/w, franz. ZT m. dt. UT, 35mm

Iribe war Schauspielerin, spielte in Jacques Feyders L’ATLANTIDE. 1928 gründete sie ihre eigene Produktionsgesellschaft, HARA-KIRI war ihre erste Regiearbeit. Es ist die Liebesgeschichte zwischen einem japanischen Mann und einer europäischen Frau. Dem gesellschaftlichen Widerstand gegenüber dieser Verbindung begegnet die Frau mit dem rituellen Selbstmord des Harakiri. Dieser wird im Film Iribes zu einem Akt der Subversion traditioneller Geschlechtsrollenzuschreibung und ihrer Macht. (Karola Gramann/Heide Schlüpmann)

SA 6.5.: Mit einer Einführung von Karola Gramann und Heide Schlüpmann, Live-Musikbegleitung von Gerhard Gruber.
SO 14.5.: Mit Live-Musikbegleitung von Maud Nelissen.

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