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D 1933, 95 min, s/w, OF, 35mm

02.05.2017, 18:00 |

Von Caligari zu Hitler

HITLERJUNGE QUEX

REGIE Hans Steinhoff | BUCH Karl Aloys Schenzinger, Bobby E. Lüthge | KAMERA Konstantin Tschet | MUSIK Hans-Otto Borgmann | MIT Jürgen Ohlsen, Heinrich George, Berta Drews, Claus Clausen, Hermann Speelmans, Rotraut Richter

Die Geschichte von Heini Völker, einem Jungen aus kommunistischem Haus, der gegen den Willen seines Vaters bei der Hitlerjugend mitmachen will. Geschickt greift der Film auf Bilder des proletarischen Arbeiterfilms der Weimarer Republik zurück, in der Schlüsselszene wird der von Heinrich George gespielte Vater zum Nationalsozialisten gewandelt. Der »militante Hitlerjunge Heini mit dem Spitznamen Quex« (Kracauer) stirbt den heldenhaften Opfertod, so wie er in präfaschistischen Filmen bereits zelebriert wurde und wie ihn einige Jahre später unzählige deutsche Soldaten erfahren mussten. (Stefan Drößler)

Mit einer Einführung von Anna Högner. Kein verspäteter Einlass möglich (Vorbehaltsfilm).

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