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D 1941, 122 min, s/w, OF, 35mm

18.04.2017, 20:30 | 29.04.2017, 20:30 |

NS-PROPAGANDAFILME

ICH KLAGE AN

VORFILM: DEUTSCHE WOCHENSCHAU 573/1941

REGIE Wolfgang Liebeneiner | BUCH Eberhard Frowein, Wolfgang Liebeneiner, Harald Bratt, Hermann Schwenninger, nach Motiven des Romans Sendung und Gewissen von Hellmuth Unger | KAMERA Friedl Behn-Grund, Franz von Klepacki | MIT Heidemarie Hatheyer, Paul Hartmann, Mathias Wieman, Christian Kayßler, Albert Florath, Charlotte Thiele

Der Anstoß zu diesem Film kam von Drehbuchautor Schwenninger, der von der »Aktion T4«, der Abteilung für Erwachsenen-Euthanasie, dazu beauftragt worden war, zu diesem heiklen Thema einen Film zu drehen. Nach mehreren Anlaufschwierigkeiten einigte man sich auf eine Version, die um die zentrale Frage eine passende Rahmenhandlung spinnt. Die lebenslustige Hanna erkrankt an multipler Sklerose und leidet unter der Vorstellung, bald völlig gelähmt und ihrem Mann eine Last zu sein. Sie bittet daher ihren Vertrauensarzt um Sterbehilfe, dieser lehnt entrüstet ab. Auch ihr Mann vertröstet sie erst mit der Lüge, sie würde wieder gesund werden. Doch als bei Hanna Atemlähmung einsetzt, gibt er ihrem Flehen nach. Das anschließende Gerichtsurteil ist geschickterweise offen gelassen. (Marlis Schmidt)

Mit Einführungen von Klaus Davidowicz (DI 18.4.) und Anna Högner (SA 29.4.).

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