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03.04.2017, 19:00 |

Living Collection

IN PERSON: MIRIAM BAJTALA

Seit ihren ersten Videos verbindet Miriam Bajtala Performance mit grundsätzlichen Fragen des filmischen Abbildes und seiner zeitlichen und strukturellen Dimension. In fünf der programmierten Arbeiten ist sie auch selbst die Performerin, die sich spielerisch auf eine Auseinandersetzung mit der Kamera einlässt: Dabei fällt sie buchstäblich aus dem Rahmen oder entzieht sich der Abbildung durch Blendung und Fluchtbewegungen. Die Orientierung im monströsen Gebäude auf der Insel Rügen – von den Nazis als Ferienanlage geplant – verunmöglicht sie. In 3 STIMMEN findet sie eine Form, die eigene Erfahrung des Verlusts der Muttersprache erlebbar zu machen. Faszinierend und verstörend zugleich untersucht sie in SOFERN REAL die Beschreib- und Darstellbarkeit von psychischen Krankheiten. (Brigitta Burger-Utzer)

Mit einer Einführung von Brigitta Burger-Utzer.

ANLEITUNG NO. 3 (PERSON M.)

Miriam Bajtala, A 2001
5 min | Farbe, OF, DCP

IM LEO

Miriam Bajtala, A 2003
2 min | Farbe, ohne Dialog, DCP

MACKEY’S ESCAPE

Miriam Bajtala, A 2005
1:45 min | Farbe, ohne Dialog, DCP

PARANOIA (DEATH VALLEY)

Miriam Bajtala, A 2005
5:30 min | Farbe, ohne Dialog, DCP

OHNE SCHATTEN: SATELLITE ME

Miriam Bajtala, A 2009
4 min | Farbe, ohne Dialog, DCP

3 STIMMEN

Miriam Bajtala, A 2011
13 min | Farbe und s/w, OF, DCP

KRITISCHE RÄUME BRAUCHEN ZUNEIGUNG

Miriam Bajtala, A 2014
12 min | Farbe, ohne Dialog, DCP

SOFERN REAL

Miriam Bajtala, A 2016
30 min | Farbe, OmeU, DCP

Gesamtlänge: 73 min

 

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