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10.05.2017, 18:00 |

Germaine Dulac

KURZFILMPROGRAMM

AUTREFOIS … AUJOURD’HUI

Germaine Dulac, F 1930
BUCH Germaine Dulac | KAMERA Paul Guichard | MIT Lilian Constantini, Reix Darcourt | MUSIK »Dis-moi tu, dis-moi toi« (Columbia 1929), »Smiles, then, kisses« oder »Facilita« (Columbia 1929), »Quatre et Trois« (Columbia 1929)
7 min | s/w, ohne ZT, 35mm

CELLES QUI S’EN FONT

Germaine Dulac, F 1930
BUCH Germaine Dulac | KAMERA Jean Jouannetaud | MIT Lilian Constantini, Georges Vallée | MUSIK »Toute seule« (Fréhel, Parlophone 1928), »À la dérive« (Daniderff, Pathé 1927)
6 min | s/w, ohne ZT, 35mm

CEUX QUI NE S’EN FONT PAS

Germaine Dulac, F 1930
BUCH Germaine Dulac | MUSIK »Si j’étais chef de gare« (Georges Mitton, Columbia 1928), »Sur le Pont d’Avignon« (Columbia 1928)
6 min | s/w, ohne ZT, 35mm

LE RETOUR À LA VIE

Germaine Dulac/Jean Bréault/Francois Moch, F 1936
KAMERA Louis Page | MIT Odette Brianne, Brochard, Sarah Clèves
11 min | s/w, franz. ZT, deutsch eingesprochen, 35mm

Dulac drehte 1930, zu Beginn der Wende zum Tonfilm in Frankreich, sechs Kurzfilme, »illustrierte Schallplatten« mit Aufnahmen von klassischer und populärer Musik. AUTREFOIS … AUJOURD’HUI zeigt zumeist Szenen aus dem Arbeiteralltag in der Provinz, die Realität und die Träume. CELLES QUI S’EN FONT begleitet ein Lied der populären Sängerin Fréhel, »Toute seul« – eine Frau allein an einem Kaffeehaustisch, durch Straßen wandernd, einem fernen Horizont entgegen. Die Kamera nimmt wechselnde Stimmungen auf, die sich in ihrem Gesicht abzeichnen. CEUX QUI NE S’EN FONT PAS folgt einem anderen Lied Fréhels über die Einsamkeit von Frauen am Rand der Gesellschaft, »La Dérive«. LE RETOUR À LA VIE entstand im Zusammenhang mit Dulacs Engagement in der Volksfrontbewegung. (Karola Gramann/Heide Schlüpmann)

Mit einer Einführung von Karola Gramann und Heide Schlüpmann, Live-Musikbegleitung von Gerhard Gruber.

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