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07.05.2017, 18:00 |

vergangene Retrospektiven Germaine Dulac

LA COQUILLE ET LE CLERGYMAN | LA FOLIE DES VAILLANTS

LA COQUILLE ET LE CLERGYMAN

Germaine Dulac, F 1927
BUCH Antonin Artaud | KAMERA Paul Guichard | MIT Alexander Allin, Génica Athanasiou, Lucien Bataille
39 min | s/w, ohne ZT, 35mm

LA FOLIE DES VAILLANTS

Germaine Dulac, F 1925
BUCH Germaine Dulac, nach der Erzählung Makar Tschudra von Maxim Gorki | KAMERA Paul Parguel, Maurice Forster | MIT Raphaël Liévin, Lia Loo, Castelluci
46 min | s/w, franz. ZT m. dt. UT, 35mm

LA FOLIE DES VAILLANTS erzählt die außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen dem wilden und attraktiven Loiko und der nicht minder ungebärdigen und schönen Radda. Die unabhängige Low-Budget-Produktion wurde in der Landschaft des Midi gedreht. Leider nicht vollständig erhalten, gehört sie zum Wunderbarsten an Rhythmus, Licht, rauschhafter Bewegtheit, das Film zu bieten hat. Zugleich greift Dulac ein feministisches Engagement auf: 1925 reichte die französische Frauenbewegung einen Antrag auf Revision des Code Napoleon ein, der die Unterordnung der Frau unter den (Ehe-)Mann gesetzlich verankerte. Dulacs Skandalfilm LA COQUILLE ET LE CLERGYMAN brachte die Surrealisten gegen sie auf, die ihr Verrat am Drehbuch Artauds vorwarfen. (Karola Gramann/Heide Schlüpmann)

Mit einer Einführung von Karola Gramann und Heide Schlüpmann, Live-Musikbegleitung von Gerhard Gruber.

Bild: (c) Light Cone

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