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05.05.2017, 18:00 |

vergangene Retrospektiven Germaine Dulac

L’INVITATION AU VOYAGE | UN PEU DE RÊVE SUR LE FAUBOURG | LA SOURIANTE MADAME BEUDET

L’INVITATION AU VOYAGE

Germaine Dulac, F 1927
BUCH Germaine Dulac, inspiriert von Charles Baudelaire | KAMERA Paul Guichard | MIT Emma Gynt, Raymond Dubreuil, Robert Mirfeuil, Paul Lorbert, Tania Daleyme, Djemil Anik
35 min | viragiert, ohne ZT, 35mm

UN PEU DE RÊVE SUR LE FAUBOURG

Germaine Dulac, F 1930
BUCH Germaine Dulac | KAMERA Paul und Alfred Guichard | MUSIK »Louise« (Gustave Charpentier, Columbia 1927), »Paysage« (Reynaldo Hahn, Columbia 1928), »Heure exquise« (Reynaldo Hahn, Columbia 1928)
11 min | s/w, franz. ZT, deutsch eingesprochen, 35mm

LA SOURIANTE MADAME BEUDET

MADAME BEUDETS SONNIGES LÄCHELN

Germaine Dulac, F 1922
BUCH André Obey, nach dem Stück von Denys Amiel und André Obey | KAMERA A. Merrin | MIT Germaine Dermoz, Alexandre Arquillère, Jean d’Yd, Madeleine Guitty, Yvette Grisier, Raoul Paoli, Thirard
38 min | s/w, franz. und dt. ZT, 35mm

Eine Ehefrau und Mutter, vom Ehemann vernachlässigt, entschließt sich eines einsamen
Abends zum Schritt aus dem Haus. Zögerlich betritt sie eine Bar, über deren Tür »L’INVITATION AU VOYAGE« zu lesen ist. Drinnen gleitet sie in eine Szene, in der die Träume von Ferne und Liebe scheinbar an Gestalt gewinnen. Liebe ohne festen Boden, ohne Geschlechtergrenzen. Ein leise aufrührender Film, der auch die Zuschauerin in das hellwache Träumen hineinzieht. UN PEU DE RÊVE SUR LE FAUBOURG zeigt Impressionen und Stimmungen der Vorstadt, LA SOURIANTE MADAME BEUDET beschreibt den Ehealltag in der Provinz und wurde durch die feministische Rezeption zu einer der bekanntesten und am häufigsten gezeigten Arbeiten Dulacs. (Karola Gramann/Heide Schlüpmann)

Mit einer Einführung von Karola Gramann und Heide Schlüpmann, Live-Musikbegleitung von Gerhard Gruber.

Bild: (c) absolut Medien

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