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26.11.2017, 18:30 | 30.11.2017, 21:00 |

Oktober 1917

MALENKAJA WERA

KLEINE VERA

Wasilij Pičul, SU 1988
BUCH Maria Chmelik | KAMERA Jefim Reznikov | MUSIK Wladimir Matetskij | MIT Natalja Jegoda, Andrej Sokolov, Jurij Nazarov, Ludmila Zajcewa, Aleksandra Tabakowa, Aleksandr Aleksejev-Negreba, Andrej Fomin
133 min | Farbe, OmU, 35mm

Jugend in der Sowjetunion. Glaznost-Ära in einer Industriestadt: Die 17-jährige Vera, ein vitales Mädchen aus dem Arbeitermilieu, bringt ihren Verlobten Sergej, einen Studenten, ins Elternhaus, was tragische Konsequenzen heraufbeschwört. »Ein eindrucksvoller, ungemein dicht inszenierter Erstlingsspielfilm, der in einer für sowjetische Verhältnisse bis dahin ungewohnt offenen, naturalistischen Darstellung die Konflikte einer Jugend beschreibt, die feste Orientierungen verloren hat.« (Lexikon des Internationalen Films)

Es zeigt sich aber auch, dass die Elterngeneration diese Orientierungen nicht vermitteln kann. Sergej stört der Umgang mit Menschen, die nur an materielle Werte glauben, während Veras Vater verunsichert mit brutalem Machoverhalten reagiert. (Helmut Pflügl)

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