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D 1926, 153 min, s/w, dt. ZT, 35mm

25.03.2017, 20:30 |

vergangene Retrospektiven Von Caligari zu Hitler

METROPOLIS

REGIE Fritz Lang | BUCH Thea von Harbou | KAMERA Günther Rittau, Karl Freund | MUSIK Gottfried Huppertz | MIT Alfred Abel, Gustav Fröhlich, Rudolf Klein-Rogge, Fritz Rasp, Theodor Loos, Heinrich George, Brigitte Helm

Fritz Langs Vision einer Stadt der Zukunft, in der Ober- und Unterschicht in unterschiedlichen Welten leben, endet in einem Aufstand, an dessen Ende die Versöhnung von »Hirn und Hand« durch das »Herz« steht. Für Kracauer könnte dieser Schluss von Joseph Goebbels stammen, der dann später tatsächlich Fritz Lang die Leitung des nationalsozialistischen Films antrug: »Triumphierte in dieser Szene das Herz wirklich über tyrannische Macht, würde sein Triumph das alles beherrschende dekorative Muster zerschlagen, das im letzten Teil von METROPOLIS den Allmachtsanspruch des Industriellen kennzeichnet.« (Stefan Drößler)

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