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D 1933, 84 min, s/w, OF, 35mm

10.04.2017, 21:00 | 30.04.2017, 18:30 |

vergangene Retrospektiven Von Caligari zu Hitler

MORGENROT

REGIE Gustav Ucicky | BUCH Gerhard Menzel | KAMERA Carl Hoffmann | MUSIK Herbert Windt | MIT Rudolf Forster, Adele Sandrock, Fritz Genschow, Camilla Spira, Paul Westermeier, Gerhard Bienert

Ein deutsches U-Boot im Ersten Weltkrieg. Kracauer stellt MORGENROT in eine Reihe mit Kriegsfilmen, »die gerade durch ihre Unparteilichkeit den Krieg in den Rang einer unantastbaren Institution erhoben«. Dass Hitler kurz nach seiner Machtergreifung der Premiere des Films beiwohnte, könne er »als glückliches Omen genossen haben, als gnädige Bestätigung durch die Vorsehung, von dem, was er selber plante.« Den legendären Dialogsatz »Leben können wir Deutsche vielleicht schlecht, aber sterben können wir jedenfalls fabelhaft« wertete er als ein Zeichen der »Regression« und der Weigerung, »erwachsen zu werden«. (Stefan Drößler)

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