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23.09.2017, 21:00 |

Oktober 1917

OKTJABR

OKTOBER | ZEHN TAGE, DIE DIE WELT ERSCHÜTTERTEN

Sergej M. Ejzenšštejn, SU 1927
BUCH Sergej M. Ejzenšštejn | KAMERA Eduard Tissé, Wladimir Popov, Wladimir Nilsen | MUSIK Dmitrij ŠŠostakowič | MIT Wasilij Nikandrov, Wladimir Popov, Boris Liwanovc
142 min | s/w, russ. ZT/dt. UT, DCP

Zehn Tage, die die Welt erschütterten. Acht Monate Weltgeschichte vom Frühjahr bis zum Herbst 1917 sind Thema des Films. Er sollte den zehnten Jahrestag der Revolution feiern, wofür große Mittel zur Verfügung standen. Trotzdem wurde er nicht rechtzeitig fertig, weil Leo Trotskij, der inzwischen wegen Stalins Intrige in Ungnade gefallen war, aus dem Film wieder entfernt werden musste. Abgesehen davon, dass nach heutiger Lesart die Einnahme des Winterpalais banaler abgelaufen sei als im Film gezeigt, war die Regie um Originaltreue bemüht. Viele Szenen wurden nach Berichten von Augenzeugen, unter denen sich auch Beobachter wie John Reed befanden, originalgetreu nachgestellt. Ein Ereignis, das die Welt bis heute beeinflusst und bewegt. (Helmut Pflügl)

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