CONRAD VEIDT

THE MAN WHO LAUGHS

Regie:
Paul Leni
Jahr:
1928
Land:
US

BUCH:
J. Grubb Alexander, nach dem Roman L’’Homme qui rit von Victor Hugo
KAMERA:
Gilbert Warrenton
MIT:
Conrad Veidt, Mary Philbin, Olga Baklanowa, Josephine Crowell, George Sigemann, Brandon Hurst, Stuart Holmes

Länge:
110 min
Format:
s/w, 35mm
Fassung:
englische Zwischentitel, restaurierte Fassung

1927 wird Veidt erfolgreich nach Hollywood gelotst, wo er in vier Filmen vor der Kamera steht. Die Victor-Hugo-Verfilmung THE MAN WHO LAUGHS ist darunter zweifellos die berühmteste: Weil sein Vater einst den König verlachte, wurde Gwynplaines Gesicht entstellt und zum ewigen Grinsen verdammt. So zieht er als Attraktion in einer Gauklertruppe durch die Lande und sinnt nach Vergeltung … Veidt: »Gwynplaine zu spielen: das war der Wunschtraum meiner Knabenzeit. Man muss ihn bedauern, weil er verstümmelt ist. Aber das Resultat der Verstümmelung, die lachende Fratze, wird komisch. Das ist eine künstlerische Aufgabe für den Filmschauspieler, wie sie komplizierter kaum gestellt werden kann. Was blieb mir nun in diesem Fall als Hauptmittel des Ausdrucks? … Die Augen!« (Florian Widegger)

 

Mit Live-Musikbegleitung von Benedikt Vecsei.