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07.12.2017, 20:00 | 27.12.2017, 20:30 |

Filmarchiv Restored

TOTSCHWEIGEN

Margareta Heinrich/Eduard Erne, A 1994
BUCH Margareta Heinrich, Eduard Erne | KAMERA Hermann Dunzendorfer, Hans Hager, Fritz Köberl
88 min | Farbe, OF, digital

Bei Grabungen am katholischen Friedhof von Rechnitz tritt das Verdrängte zu Tage: Zehn Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden hier 180 jüdische Zwangsarbeiter erschossen und verscharrt. Isodor Sandorffy bemüht sich, die Opfer exhumieren und nach jüdischem Ritual bestatten zu lassen – in Rechnitz stößt er auf eine Mauer des Schweigens. Vier Jahre arbeiteten und recherchierten Margareta Heinrich und Eduard Erne an diesem bemerkenswerten Dokument, das zur Entstehung einer neuen Gedenkkultur beitrug. »Mit TOTSCHWEIGEN ist Margareta Heinrich sowohl in formaler als auch in thematischer Hinsicht eine Neuerfindung als Filmemacherin geglückt, die in der österreichischen Filmlandschaft bis heute Bestand hat.« (Vrääth Öhner) Mit der Fertigstellung des Films setzte Heinrich auch ihrem Leben ein Ende. (Florian Widegger)

Digitale Restaurierung: Das analoge Originalmaterial wurde hochaufgelöst gescannt und in Kooperation mit dem Arsenal-Kino Berlin auf der Bild- und Tonebene digital restauriert.

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