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Gesamtlänge: 108 min

31.03.2017, 20:45 |

vergangene Retrospektiven Von Caligari zu Hitler

VON MORGENS BIS MITTERNACHTS | DIE FLAMME

VON MORGENS BIS MITTERNACHTS

Karlheinz Martin, D 1921
BUCH Herbert Juttke, Karlheinz Martin | KAMERA Carl Hoffmann | MUSIK Christian Roderburg | MIT Ernst Deutsch, Erna Morena, Roma Bahn, Adolf Edgar Licho, Hans Heinrich von Twardowski, Frida Richard
65 min | s/w, dt. ZT, digital

DIE FLAMME

Ernst Lubitsch, D 1922
BUCH Hanns Kräly | KAMERA Theodor Sparkuhl | MUSIK Joachim Bärenz | MIT Pola Negri, Hermann Thimig, Alfred Abel, Hilde Wörner, Frida Richard
43 min | s/w, dt. ZT, Beta-SP

Zwei »Straßenfilme«, ein Genre, das Kracauer folgendermaßen charakterisiert: »In allen bricht die Hauptperson mit den sozialen Konventionen, um ein Stück Leben zu ergattern, aber die Konventionen erweisen sich stärker als der Rebell und zwingen ihn entweder zur Unterwerfung oder zum Selbstmord.« In Georg Kaisers expressionistischem Theaterstück in zwei Teilen, Von morgens bis mitternachts, scheitert ein Bankangestellter, der seinem Alltag zu entfliehen sucht, in Lubitschs nur fragmentarisch erhaltener letzter deutschen Produktion DIE FLAMME kann eine Straßendirne ihrem Schicksal nicht entkommen. (Stefan Drößler)

Mit einer Einführung von Stefan Drößler.

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