ARCHIV DER SCHAULUST
Eine Geschichte des frühen Kinos 1896-1918

1. Oktober 2016 bis 31. Juli 2017

Mit der aktuellen Ausstellung „Archiv der Schaulust“ präsentiert das Filmarchiv Austria erstmals seine weltweit größte und bedeutendste Sammlung zur Geschichte des Kinos in der Donaumonarchie. In jahrelanger, akribischer Spurensuche in internationalen Archiven und Privatsammlungen wurde ein einzigartiger Bestand an kinematographischen Zeitdokumenten zusammengetragen. Eine Auswahl an raren Filmen, Apparaten, Fotografien, Programmheften, Plakaten u. v. m. aus der k. u. k.-Ära der Jahre 1896 bis 1918 zeichnet das Werden eines neuen Mediums nach.
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In der Ausstellung betonen das Medium Film und das Filmarchiv Austria ihre ideologische Komplizenschaft – beide sind Institutionen, die sich der Schaulust verschrieben haben und diese „archivieren“, um sie für die Zukunft zu bewahren und immer wieder aufs Neue lebendig werden zu lassen. So präsentieren der Film und die Ausstellung das gebannte Leben, die Träume und Wünsche, das Vergnügen, die Krisen und die Zerrissenheit – die Kulturgeschichte der k. u. k.-Zeit. Denn als Phänomen des Fin de Siècle spiegelt das Kino auch den Konflikt zwischen Tradition und Moderne wider, der in Österreich untrennbar mit dem Untergang der Monarchie verbunden ist.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein reich illustrierter Katalog, eine dreiteilige DVD-Edition (Die k.k. Kinobox) sowie ein Kalender für 2017. Eine ergänzende Filmschau zeigt im Metro Kinokulturhaus parallel zur Laufzeit der Ausstellung monatliche Schwerpunktprogramme.

KuratorInnen: Ernst Kieninger, Nikolaus Wostry, Martina Zerovnik

Download: Folder zur Ausstellung »ARCHIV DER SCHAULUST«

ARCHIV DER SCHAULUST
Eine Ausstellung zur Frühgeschichte des Kinos 1896 – 1918
1. Oktober 2016 bis 31. Juli 2017
METRO Kinokulturhaus, Johannesgasse 4, 1010 Wien
Montag – Samstag: 15:00 – 21:00
Sonntag und Feiertage: 10:00 – 21:00

Kooperationspartner der Ausstellung:

klimt

Medienpartner der Ausstellung:

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Im METRO Kinokulturhaus sind alle Ausstellungs- und Kino-Ebenen mit einem Lift zu erreichen.
Der Historische Saal hat 3 Rollstuhlplätze (2 unten, 1 am Balkon), der Erich-Pleskow-Saal hat einen Rollstuhlplatz.